Thorn - das weisse Städtchen mitten in Limburg

Die Geschichte von Thorn

Das von vielen Touristen besuchte weiße Städtchen Thorn hat eine reiche Geschichte, die zurückgeht bis zum Ende des 10. Jahrhunderts.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich ein Miniaturfürstentum unter der Leitung einer Abtissin und 20 adligen Klosterdamen. Das Fürstentum hatte seine eigene Zuständigkeit und schlug seine eigene Münzen.

Im Jahre 1794 ging dies mit der Ankunft der Franzosen zu Ende. Damals bekam Thorn seine charakteristische weiße Farbe. Nachdem die adligen Damen geflüchtet waren, führten die Franzosen eine Steuer ein auf der Grundlage der Größe der Fenster. Die arme Bevölkerung, die oft in großen Häusern lebten, die früher die Reichen gehörten, konnte sich diese Steuer nicht leisten. Um die Höhe der Steuerschuld zu reduzieren, mauerte man die Fenster zu. Um die Bauspuren ("Narben der Armut") zu verstecken, wurden die Häuser weiß getüncht.

Führungen in Thorn

Das historische Zentrum von Thorn hat ein geschütztes Dorfbild.

Sehenswürdigkeiten sind die mit Maassteinen gepflasterten Straßen, die schöne Abteikirche und das Gemeindemuseum "Das Land von Thorn". Im Gemeindemuseum können Sie u.a. das Panorama Thorn sehen, ein dreidimensionales Gemälde, das den historischen Kern darstellt.

Etwa 2 KM außerhalb vom historischen Zentrum entfernt befindet sich die Kapelle unter den Linden. Es gibt immer noch Prozessionen aus den umliegenden Dörfern zu  dieser besondere Kapelle. Auf dem Weg dorthin, kommen Sie an verschiedene Feldkapellchen vorbei, die früher auf dem Weg zur Kapelle unter den Linden, auch besucht wurden.

Jeden dritten Sonntag im Monat können Sie an einer Themen-Führung teilnehmen durch einen VVV-Fremdenführer. Daneben gibt es nach Vereinbarung das ganze Jahr über Führungen für Gruppen. Für weitere Informationen: VVV Thorn.

Bootrundfahrten

Von Thorn aus kann man Bootsfahrten durch die wunderschöne Maas-Seen machen.

Natur

Eines der ältesten Naturprojekte Grensmaas ist der Königstein in der Nähe von Thorn. Galloway-Rinder und Konik Pferde sorgen dafür das der Hartholzwald, das Dickicht und die Wiesen sich nebeneinander entwickeln können.